Betreuung ist keine Bevormundung


Das Ziel der gesetzlichen Betreuung ist grundsätzlich eine bedarfsgerechte Unterstützung jedoch keine Bevormundung. In den meisten Fällen handelt der Betreuer zusätzlich als Vertreter der betreuten Person, die betreute Person bleibt jedoch ausser in Ausnahmefällen zu jeder Zeit voll geschäftsfähig und darf weiterhin selbständig handeln.
Ausnahmen gibt es nur in Sonderfällen, sofern ein besonderer Schutz einer betreuten Person erforderlich ist. In einem solchen Fall wird für bestimmte Aufgabenkreise ein Einwilligungsvorbehalt eingerichtet, der die Geschäftsfähigkeit nur für den jeweiligen Aufgabenkreis zum Eigenschutz einschränkt.

Details zur rechtlichen Betreuung finden Sie unter anderem auf der Website des Hessischen Ministeriums für Sozials und Integration unter folgendem Link:

https://betreuungsrecht.hessen.de/rechtliche-betreuung/

Mit der Tatsache, daß die Geschäftsfähigkeit bestehen bleibt, behält die betreute Person alle Rechte, aber auch entsprechende Pflichten. Als gesetzliche Betreuerinnen sind wir daher immer im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten auf die MItwirkung unserer betreuten Personen angewiesen.
Die Mitwirkungspflicht zum Beispiel bei der Beantragung von Sozialleistungen (Sozialgesetzbuch (SGB) I §60 ff: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_1/__60.html) bleibt trotz der rechtlichen Betreuung vollumfänglich bestehen. Hierbei unterstützen wir als Betreuerinnen unsere Betreuten.

Pflegemanagement Blume