Gesetzliche Betreuung
Wenn volljährige Personen aufgrund einer körperlichen Erkrankung oder Behinderung nicht in der Lage sind, ihre Angelegenheiten selbst zu regeln und aus diesem Grund betreuungsbedürftig sind, kann beim örtlichen Betreuungsgericht die Einsetzung eines gesetzlichen Betreuers beantragt werden.

Zur Feststellung des individuellen Betreuungsbedarfs erstellt die zuständige Betreuungsbehörde einen Sozialbericht. Zudem holt der zuständige Richter des Betreuungsgerichtes ein Sachverständigengutachten ein in dem zum Umfang der notwendigen Betreuung Stellung genommen wird. Im Anschluss kann der Richter des Betreuungsgerichtes einen gesetzlichen Betreuer für die betroffene Person bestellen. Hierbei werden die Aufgabenkreise festgelegt, in denen der gesetzliche Betreuer tätig werden darf.

Gängige Aufgabenkreise sind

  • Vermögenssorge
  • Antrags-, Behörden und Verwaltungsangelegenheiten
  • Aufenthaltsbestimmung
  • Wohnungsangelegenheiten
  • Gesundheitsfürsorge
  • Anhalten und Öffnen der Post
Die Betreuung wird vom Betreuungsgericht für einen festgelegten Zeitraum angeordnet. Spätestens nach sieben Jahren müssen die Voraussetzungen und der individuelle Betreuungsbedarf erneut überprüft werden. Stellt sich heraus, dass die Betreuung nicht mehr erforderlich ist, wird diese aufgehoben. Spätestens mit dem Versterben des Betreuten endet die Betreuung.

Zum 01.09.2021 haben wir unser Betreuungsangebot im Rahmen der rechtlichen  Betreuung erweitert. Unter der Firmierung Betreuungsbüro Hochtaunus besteht seitdem eine Bürogemeinschaft zur rechtlichen Betreuung.

Als Berufsbetreuerinnen bieten wir eine fachlich kompetente und zuverlässige Führung von gesetzlichen Betreuungen, dank unserer langjährigen Berufserfahrung in verschiedensten Bereichen inklusive einschlägiger relevanter Weiterbildungen im Betreuungs- und Sozialrecht.

Die Betreuungsplanung und Durchführung erfolgt in Anlehnung an das von relevanten Berufsverbänden empfohlene Case Management. Dies bedeutet, daß unsere Arbeit darauf abzielt unsere Betreuten zu Unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Die von uns betreuten Personen werden in Entscheidungsprozesse eingebunden und Selbstbestimmung unterstützt und gefördert. Auf diesem Weg können wir sicher stellen, daß von uns betreute Personen nicht bevormundet werden, im Gegenzug dazu setzt dies jedoch auch immer eine entsprechende Mitwirkung und Mitwirkungspflicht im Rahmen der eigenen Möglichkeiten voraus.


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Der Zusammenschluss in Form einer Bürogemeinschaft bietet uns die Möglichkeit eine gute Erreichbarkeit, sowie eine feste Vertretung während Urlaubs- oder Abwesenheiten der Hauptbetreuerin sicher zu stellen. In der Regel lernen die betreuten Personen uns alle drei kennen und so steht auch bei Abwesenheit der Haupt Ansprechpartnerin immer eine bekannte Person als Ansprechpartner zur Verfügung.

Als Berufsbetreuerinnen stehen Ihnen Corinna Blume und Anja Heinzelmann zur Verfügung.
Im Büro werden wir unterstützt von Janine Buchtalik.

Wir sind Mitglieder in verschiedenen relevanten Berufsverbänden und beim Qualitätsregisters des BdB. Betreuungen führen wir zurzeit vorwiegend für die Betreuungsgerichte des Amtsgerichtes Bad Homburg und des Amtsgericht Königstein im Taunus.

Zur professionellen Bearbeitung der Anliegen und Angelegenheiten unserer Betreuten verwenden wir die Betreuungssoftware Butler21.

*Wir leisten keine Rechtsdienstleistung oder Rechtsberatung nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz*

Pflegemanagement Blume